Hochzeit

Hochzeit1
           Verlobung und Hochzeit


                                                                                           aus dem „Almer Heimatbuch“

                                                                Seite2


  Der Hochzeitszug führte unter den fröhlichen Klängen der Musik aufs Hochzeitshaus wo die
jungen Leute wohnen sollten. Dort war im Hof schon ein mit einem gesticktem Tischtuch schön
gedeckter Geschenktisch für das "Gouwen" (Beschenken) bereitgestellt. Das Brautpaar und die
Wortmänner stellten sich dahinter. Nachdem sich alle Hochzeitsgäste in einem weiten Kreis aufgestellt
hatten, begann der Wortmann mit seiner Rede: „Liebe Hochzeitsgäste. In Gegenwart unserer aller hat
sich das Brautpaar das Jawort in unserer heiligen Kirche gegeben. Nun sollen sie eine neue, eine
eigene Wirtschaft gründen. Sie sind zwar reich an Liebe und guten Vorsätzen aber arm an irdischen
Gütern. Nun wollen wir ihnen helfen, je nach Kraft und Möglichkeit. Ich mache den Anfang mit den
Worten "En klein Gouw, en griuß Frengdscheft" (eine kleine Gabe, eine große Freundschaft).
Dann überreichte er sein Geschenk. Es folgten die Männer und Burschen, anschließend die Frauen
und Mädchen. In einer langen Reihe gingen alle Hochzeitsgäste am Gabentisch vorbei, legten ihr
Geschenk darauf und wünschten dem jungen Paar alles Gute für den weiteren Lebensweg.
Während die Männer vorwiegend Geld schenkten, wurde von den Frauen Geschirr und sonstige
für einen Haushalt benötigten Sachen auf den Gabentisch gelegt.Während dieser Zeremonie
gelang es den Burschen, einige Teile, bevorzugt Geschirr mit großem Fassungsvermögen, vom
Gabentisch zu „stehlen“ und davonzutragen.
Danach bedankte sich einer der Wortmänner im Namen des jungen Paares für die Geschenke.
Zur Gaudi der Gäste wurde zuletzt noch ein Riesenpaket gebracht, in dem sich unter vielen
Verpackungshüllen meist ein Schnuller befand. Nach dem "Gouwen" ging man nach Hause um
die Kirchenkleider abzulegen. Nach etwa einer halben Stunde versammelten sich dann alle wieder
auf dem Hochzeitshaus oder im Gemeindesaal zum Mittagessen, zu dem auch die Pfarrersfamilie
eingeladen wurde. Das Festessen bestand aus einer Hühnersuppe mit anschließender Tomatensoße
und Fleisch oder aus einem gemischten Braten und Salaten. Man begann mit dem Essen nachdem
der Pfarrer das Tischgebet gesprochen hatte. Früher wurde das Essen von den Burschen aufgetragen,
später waren es jüngere Frauen aus der Verwandtschaft. Während die Kapelle einen flotten Marsch
spielte, kamen diese mit weißen Schürzen aus der Küche marschiert. In den Händen trugen sie
Schüsseln mit dampfender Suppe. Manchmal machten sich die Frauen einen Spaß daraus und foppten
die vielen erwartungsvollen Gäste indem sie die Suppe wieder hinaus trugen. Nach dem Mittagessen
schickte die Hochzeitsmutter junge Mädchen mit Suppe zu den Alten und Kranken des Dorfes.
Später spielte die Musik dann zum Tanze auf. Es wurde Platz geschaffen indem man zwei Tischreihen
abbaute und hinaustrug. Früher, als es noch keinen Saal gab, tanzte man bei schönem Wetter auch im
Hof des Hochzeitshauses, wobei man auch viele Zaungäste hatte. Im Verlaufe des Nachmittags gelang
es einem der Jungen, der Braut den Schuh zu entwenden und zu verstecken, den nun der Bräutigam
auslösen mußte.
   Einen feierlichen Höhepunkt im Verlauf des Festes bildete die Abnahme des Bortens mit dem
Myrtenkränzchen. Diese Handlung wurde schon vorher vom Wortmann angekündigt. Die Mädchen
und Burschen aber auch junge Frauen bildeten einen Kreis, in dessen Mitte das Brautpaar auf zwei
Stühlen Platz nahm. Dann wurde dieses Lied gesungen:

1) Es blühen Rosen, es blühen Nelken,
   Es blüht ein Blümelein, Vergißnichtmein.

                                        Refrain:
Drum sag ich's noch einmal, schön sind die Jugendjahr,
Schön ist die Jugend, sie kommt nicht mehr.
Sie kommt nicht mehr, ja mehr, Sie kommt nicht wiederum her,
Sie kommt nicht mehr zurück, die gold'ne Zeit.

2) Und auch der Weinstock, der treibet Reben,
    Und aus den Reben fließt kühler Wein.

                                       Refrain:

3) Schön ist die Jugend zu frohen Zeiten,
    Schön ist die Jugend, sie kommt nicht mehr.

                                      Refrain:


Dann folgte das zweite Lied:
    Ir Medscher triet en den Rouen,
   As Frengdan wird äs verzouen.
   Mer wallen sä amronjen,
   Und sä zer Iurdnung zwoingen.
 
                          Refrain:
                Erou met dem Biurten, Nea hirscht tea noch net,
                En Med mät em Mun, dot git et jo net.
  
   Ereus met dem Maschken eus dem Zepchen,
   Mer wid dir nea däck uch det Krepchen.
   Sängt tea hegt houst geschwiuren,
   Houst tea denj Riecht verliuren.

                         Refrain:

  Nea sack det Geschliejer end moch dich beriet,
  Mer schriest tea der uch deng Ujelcher riut.
  Et äs nea olles vergongen,
  Tea wirscht ols jang Fra empfongen.

                        Refrain:

Deutsch:
1) Ihr Mädchen tretet in den Reihen,
   Unsere Freundin wird uns verzeihen.
   Wir wollen sie umringen,
   Und sie zur Ordnung zwingen.

                        Refrain:
                Herab mit dem Borten, na hörst du noch nicht!
                Ein Mädchen mit einem Mann, das gibt es doch nicht!

2) Heraus mit den Maschen aus dem Zöpfchen,
    Und wenn dir auch dick wird das Kröpfchen.
    Seit du heut' hast geschworen,
    Hast du dein Recht verloren.

               Refrain:

3) Jetzt such den Schleier und mach dich bereit,
    Und weinst du auch deine Augen rot.
    Es ist jetzt alles vergangen,
    Du wirst als junge Frau empfangen.

              Refrain:

Nach diesem Lied nahm der Wortmann der Braut den Borten mit dem Myrtenkränzchen und
dem Bräutigam das Sträußchen vom Hut und von der Brust ab und übergab diese Zeichen der
Jugend der Schwiegermutter. Zum Abschluß sangen die im Kreis stehenden Freundinnen noch
folgendes Lied:

Meine herzgeliebten Eltern,
Von Herzen dank ich euch,
Weil ihr in meiner Jugend,
viel Gutes mir erzeugt.

Ihr habt mich großgezogen,
Mich in die Schul' geschickt,
Mit Schmerzen mich geboren,
Bis hierher mich beglückt.

Nun ist die Zeit gekommen,
Daß ich den Bund auch schließ,
Die Scheidestund' ist 'kommen,
Lebt wohl und seid gegrüßt.

Ich tret' aus eurer Mitte,
In ein anders Vaterhaus,
Ich tue heute Schritte,
Ins neue Vaterhaus.

Herzgeliebte Schwiegereltern,
Ich bitt' euch, nehmt mich an,
Zu eurem lieben Kinde,
Mit meinem jungen Mann.


Nach diesem Lied folgte der „Gangfraenroun" (Tanz der jungen Frau). Der jungen Frau und dem
jungen Mann wurde eine Schürze vorgebunden, deren Zipfel verknotet wurden, so daß sich eine
große Tasche bildete. Dann spielte die Musik einen langen Walzer, Zeit, in der sämtliche Männer
mit der jungen Frau und sämtliche Frauen mit dem jungen Mann einige Takte tanzten und dabei in
die Schürze ein „Kotschengeild" (Windelngeld) einwarfen. Nach Beendigung dieses Tanzes ging die
junge Frau zum „Schleijern" (Schleier anlegen).
Nach ihrer Rückkehr stellte man sich zu einem Zug auf und begleitete das junge Paar mit Musik
wieder bis vor die Eingangspforte der Kirchenburg. Von hier gingen zwei gebockelte Frauen mit
der Jungverheirateten in die Kirche, wo sie der Pfarrer schon erwartete, um die „junge Frau "
einzusegnen und ihr den neuen Platz in der Kirche zu zeigen. Anschließend ging der ganze
Hochzeitszug mit dem jungen Paar zum „Versteichen" (Verstecken). Versteckt wurde die junge
Frau bei einem näheren Anverwandten. Während sie mit zwei gebockelten Frauen in der guten Stube
hinter einer Decke verschwand, mußte der junge Mann draußen warten. Nun wurde er ins Zimmer
gerufen und mußte, vor der Decke stehend, den Platz der eigenen Frau erraten. Erriet er es nicht,
mußte er den Burschen ein vorher ausgemachtes Maß an Wein geben und auf dem Weg zurück
zum Hochzeitshaus oder zum Gemeindesaal mit der Frau gehen welche er erraten hatte. Während
dieser Zeit wurde im Hof getanzt. Erschien das junge Paar und die übrigen Frauen im Hof, nahm
man wieder Aufstellung und mit Musik ging es in den Saal zurück. Gegen Abend leerte sich dieser
dann für einige Zeit, weil das Vieh daheim versorgt werden mußte. Zum Abendessen waren aber
alle Gäste wieder da. Es gab meist gemischten Braten mit Kartoffeln und Sauerkraut. Vor jedem
Essen wurden die zwei mittleren Tischreihen wieder in den Saal gebracht und nachher wieder
hinausgetragen, um für die Tänzer Platz zu schaffen. Um Mitternacht gab es das "Gefeallt Kreukt"
aus Sauerkraut mit Krautwickeln und Rahm. Danach verließen einige der Gäste das Fest. Die
meisten aber blieben und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Die ganze Zeit über waren die
restlichen Tische gedeckt, die Teller voll mit Gebäck. Die Flaschen wurden immer wieder nachge-
füllt, denn wurde eine leere Flasche entdeckt, fing man auch schon zu singen an:

"Wein her, Wein her, oder ich fall um.
Soll der Wein im Keller liegen
und wir hier vor Durst krepieren?
Wein her, Wein her, oder ich fall' um."

Schnell wurden die leeren Flaschen durch volle ausgetauscht. Gegen Morgen wurde mit dem
übriggebliebenen Braten noch „Broudenlawend" (=saure Fleischsuppe) gemacht und dann hatten
auch die Unentwegtesten genug und gingen heim oder mußten zur Arbeit fahren. Am Morgen nach
der Hochzeit trafen die Helferinnen und Helfer, also die nähere Verwandtschaft, wieder auf dem
Hochzeitshaus oder im Gemeindesaal zusammen, um alles wieder abzuräumen und das Lokal sauber
zu übergeben. Dabei genoß man vom Übriggebliebenen und das war reichlich. Die Tische und Bänke
wurden wieder mit dem Pferdewagen zu den Eigentümern gefahren. Dabei ließ man frische Eier
mitgehen, welche die Hühner am Morgen gelegt hatten. Daraus wurde dann ein dünner Teig angerührt
und es wurden „Platschinta" (=Pfannkuchen) gebacken. Dem jungen Paar wurde das am Vortag
„gestohlene" Geschirr wieder zurückgebracht. Als Auslöse wurde meist der Inhalt des Gefäßes in
Wein ausgehandelt, den die Burschen dann tranken. Früher wurde auch um das „Reis" verhandelt.
Meist wurde für das Abbauen und Entsorgen des Baumes ein Liter Wein für den laufenden Meter
ausgemacht. Mit der Hochzeit trat das junge Paar aus der Bruder- und Schwesterschaft aus und
amnächsten Sittag grüßte sich der junge Mann in eine der drei Nachbarschaften ein. Dasselbe tat auch
die junge Frau bei den Frauen der Nachbarschaft. In den letzten Jahrzehnten, mit Zunahme der
Bewegungsfreiheit der jungen Leute (Schule, Pendeln, Arbeit in der Fabrik), hatte sich ihr Verkehrskreis
erheblich erweitert und damit auch ihr Heiratskreis. Sie heirateten immer öfter einen Partner von außerhalb
des Dorfes. Nach und nach wurden auch die ethnischen Barrieren überschritten und es kam vor, daß man
ungarische oder rumänische Partner heiratete. Die Eltern sahen das zwar nicht gerne, konnten aber nichts
machen, weil das Kind schon auf eigenen Beinen stand. Im allgemeinen war die Jugend, Nichtsachsen
gegenüber, viel toleranter als früher.

  Seite2

 

 



(4942 Wörter in diesem Text)
(175457 mal gelesen)    Druckbare Version


Atomuhr
Zuletzt angemeldet
Wer ist wo?
Gäste (772):
  • Anonymous 2 -> Home
  • Anonymous 3 -> 
  • Anonymous 4 -> 
  • Anonymous 5 -> 
  • Anonymous 8 -> 
  • Anonymous 9 -> My_eGallery
  • Anonymous 10 -> 
  • Anonymous 11 -> 
  • Anonymous 13 -> 
  • Anonymous 15 -> 
  • Anonymous 16 -> My_eGallery
  • Anonymous 17 -> Home
  • Anonymous 19 -> Home
  • Anonymous 20 -> Home
  • Anonymous 21 -> 
  • Anonymous 23 -> 
  • Anonymous 25 -> 
  • Anonymous 27 -> Home
  • Anonymous 30 -> 
  • Anonymous 31 -> Sections
  • Anonymous 34 -> Home
  • Anonymous 38 -> Home
  • Anonymous 39 -> Home
  • Anonymous 41 -> 
  • Anonymous 43 -> 
  • Anonymous 44 -> Home
  • Anonymous 46 -> Home
  • Anonymous 48 -> Home
  • Anonymous 49 -> 
  • Anonymous 53 -> My_eGallery
  • Anonymous 56 -> 
  • Anonymous 57 -> Home
  • Anonymous 59 -> Home
  • Anonymous 61 -> Home
  • Anonymous 64 -> 
  • Anonymous 67 -> My_eGallery
  • Anonymous 70 -> Home
  • Anonymous 72 -> 
  • Anonymous 77 -> Home
  • Anonymous 78 -> 
  • Anonymous 80 -> User_Registration
  • Anonymous 84 -> My_eGallery
  • Anonymous 85 -> 
  • Anonymous 87 -> Home
  • Anonymous 89 -> 
  • Anonymous 92 -> 
  • Anonymous 95 -> Home
  • Anonymous 98 -> 
  • Anonymous 100 -> 
  • Anonymous 103 -> My_eGallery
  • Anonymous 104 -> Home
  • Anonymous 107 -> 
  • Anonymous 108 -> 
  • Anonymous 111 -> 
  • Anonymous 113 -> Home
  • Anonymous 116 -> My_eGallery
  • Anonymous 119 -> Home
  • Anonymous 127 -> 
  • Anonymous 130 -> Home
  • Anonymous 134 -> 
  • Anonymous 136 -> Home
  • Anonymous 139 -> My_eGallery
  • Anonymous 142 -> Home
  • Anonymous 143 -> 
  • Anonymous 146 -> Home
  • Anonymous 148 -> 
  • Anonymous 149 -> 
  • Anonymous 151 -> 
  • Anonymous 152 -> 
  • Anonymous 159 -> 
  • Anonymous 162 -> 
  • Anonymous 163 -> Home
  • Anonymous 164 -> Home
  • Anonymous 171 -> Home
  • Anonymous 173 -> Home
  • Anonymous 177 -> Home
  • Anonymous 183 -> Home
  • Anonymous 184 -> Home
  • Anonymous 187 -> Home
  • Anonymous 190 -> 
  • Anonymous 193 -> Home
  • Anonymous 197 -> 
  • Anonymous 201 -> Home
  • Anonymous 203 -> 
  • Anonymous 207 -> Home
  • Anonymous 209 -> Home
  • Anonymous 210 -> 
  • Anonymous 212 -> Home
  • Anonymous 216 -> 
  • Anonymous 218 -> Home
  • Anonymous 219 -> User_Registration
  • Anonymous 223 -> Home
  • Anonymous 226 -> 
  • Anonymous 228 -> 
  • Anonymous 231 -> My_eGallery
  • Anonymous 232 -> Home
  • Anonymous 236 -> Home
  • Anonymous 242 -> Home
  • Anonymous 245 -> My_eGallery
  • Anonymous 248 -> Home
  • Anonymous 251 -> 
  • Anonymous 253 -> Home
  • Anonymous 254 -> Home
  • Anonymous 257 -> 
  • Anonymous 260 -> 
  • Anonymous 264 -> Home
  • Anonymous 266 -> 
  • Anonymous 269 -> 
  • Anonymous 271 -> 
  • Anonymous 275 -> My_eGallery
  • Anonymous 278 -> 
  • Anonymous 282 -> 
  • Anonymous 286 -> 
  • Anonymous 288 -> Home
  • Anonymous 292 -> Home
  • Anonymous 295 -> Home
  • Anonymous 296 -> 
  • Anonymous 297 -> Web_Links
  • Anonymous 299 -> Home
  • Anonymous 301 -> Home
  • Anonymous 306 -> 
  • Anonymous 309 -> Home
  • Anonymous 313 -> Video_Stream
  • Anonymous 318 -> 
  • Anonymous 322 -> 
  • Anonymous 323 -> Home
  • Anonymous 327 -> 
  • Anonymous 328 -> 
  • Anonymous 332 -> Home
  • Anonymous 339 -> Video_Stream
  • Anonymous 342 -> 
  • Anonymous 348 -> 
  • Anonymous 353 -> Home
  • Anonymous 357 -> Home
  • Anonymous 362 -> Home
  • Anonymous 365 -> 
  • Anonymous 366 -> Home
  • Anonymous 369 -> Home
  • Anonymous 372 -> 
  • Anonymous 374 -> Home
  • Anonymous 379 -> Home
  • Anonymous 387 -> Home
  • Anonymous 389 -> Home
  • Anonymous 391 -> Home
  • Anonymous 394 -> My_eGallery
  • Anonymous 397 -> 
  • Anonymous 399 -> Home
  • Anonymous 400 -> 
  • Anonymous 402 -> 
  • Anonymous 403 -> 
  • Anonymous 405 -> Home
  • Anonymous 407 -> 
  • Anonymous 410 -> Home
  • Anonymous 411 -> Home
  • Anonymous 419 -> 
  • Anonymous 423 -> 
  • Anonymous 426 -> 
  • Anonymous 429 -> Home
  • Anonymous 433 -> Home
  • Anonymous 434 -> 
  • Anonymous 436 -> 
  • Anonymous 440 -> Home
  • Anonymous 442 -> 
  • Anonymous 447 -> Home
  • Anonymous 451 -> 
  • Anonymous 455 -> Search
  • Anonymous 457 -> 
  • Anonymous 458 -> User_Registration
  • Anonymous 459 -> My_eGallery
  • Anonymous 463 -> 
  • Anonymous 468 -> Home
  • Anonymous 469 -> 
  • Anonymous 473 -> Home
  • Anonymous 477 -> 
  • Anonymous 481 -> 
  • Anonymous 484 -> My_eGallery
  • Anonymous 485 -> 
  • Anonymous 489 -> FAQ
  • Anonymous 495 -> 
  • Anonymous 496 -> 
  • Anonymous 499 -> My_eGallery
  • Anonymous 506 -> 
  • Anonymous 509 -> User_Registration
  • Anonymous 511 -> Home
  • Anonymous 513 -> Home
  • Anonymous 515 -> 
  • Anonymous 518 -> 
  • Anonymous 522 -> Home
  • Anonymous 526 -> 
  • Anonymous 531 -> 
  • Anonymous 533 -> 
  • Anonymous 540 -> Home
  • Anonymous 546 -> Home
  • Anonymous 552 -> Home
  • Anonymous 555 -> 
  • Anonymous 557 -> Home
  • Anonymous 563 -> My_eGallery
  • Anonymous 569 -> Sections
  • Anonymous 572 -> Video_Stream
  • Anonymous 575 -> Home
  • Anonymous 576 -> Home
  • Anonymous 582 -> My_eGallery
  • Anonymous 585 -> Home
  • Anonymous 589 -> 
  • Anonymous 597 -> 
  • Anonymous 603 -> Home
  • Anonymous 608 -> Home
  • Anonymous 612 -> 
  • Anonymous 614 -> Home
  • Anonymous 617 -> 
  • Anonymous 622 -> My_eGallery
  • Anonymous 626 -> 
  • Anonymous 630 -> 
  • Anonymous 632 -> Home
  • Anonymous 634 -> Home
  • Anonymous 637 -> 
  • Anonymous 638 -> 
  • Anonymous 642 -> Home
  • Anonymous 646 -> My_eGallery
  • Anonymous 651 -> Home
  • Anonymous 654 -> Home
  • Anonymous 658 -> 
  • Anonymous 659 -> 
  • Anonymous 662 -> Home
  • Anonymous 665 -> My_eGallery
  • Anonymous 670 -> Home
  • Anonymous 671 -> Home
  • Anonymous 676 -> My_eGallery
  • Anonymous 678 -> 
  • Anonymous 680 -> Home
  • Anonymous 681 -> Home
  • Anonymous 682 -> Home
  • Anonymous 685 -> 
  • Anonymous 690 -> Home
  • Anonymous 693 -> Home
  • Anonymous 694 -> 
  • Anonymous 697 -> Home
  • Anonymous 699 -> 
  • Anonymous 701 -> Home
  • Anonymous 703 -> 
  • Anonymous 708 -> My_eGallery
  • Anonymous 710 -> Home
  • Anonymous 712 -> My_eGallery
  • Anonymous 715 -> 
  • Anonymous 717 -> 
  • Anonymous 718 -> Sections
  • Anonymous 719 -> Video_Stream
  • Anonymous 720 -> Web_Links
  • Anonymous 722 -> My_eGallery
  • Anonymous 726 -> Home
  • Anonymous 729 -> 
  • Anonymous 730 -> Home
  • Anonymous 732 -> 
  • Anonymous 734 -> My_eGallery
  • Anonymous 736 -> 
  • Anonymous 737 -> My_eGallery
  • Anonymous 738 -> 
  • Anonymous 740 -> 
  • Anonymous 741 -> Home
  • Anonymous 743 -> Home
  • Anonymous 745 -> My_eGallery
  • Anonymous 746 -> Home
  • Anonymous 748 -> My_eGallery
  • Anonymous 751 -> My_eGallery
  • Anonymous 753 -> 
  • Anonymous 756 -> Video_Stream
  • Anonymous 758 -> 
  • Anonymous 759 -> 
  • Anonymous 760 -> User_Registration
  • Anonymous 762 -> Home
  • Anonymous 764 -> 
  • Anonymous 771 -> My_eGallery
  • Anonymous 772 -> Sections
Login
13121970mx